10 Jahre Kalikumpel

Unser Fanclub wurde im Jahr 2015 bereits 10 Jahre. Diesen Anlass haben wir zusammen mit dem ehemaligen Schalke Profi Martin Max auf dem Gelände Hotel Rhönblick gefeiert.

Eurofighter Martin Max begeistert Kalikumpel

FC Schalke 04-Fanclub Kalikumpel Philippsthal feierte zehnten Geburtstag mit dem Stargast

 

VON LUDGER KONOPKA

PHILIPPSTHAL. Ein Eurofighter in Philippsthal. Martin Max, ehemaliger Fußballprofi beim FC Schalke 04 und Nationalspieler, war am Samstag der Stargast beim zehnten Geburtstagsfest des S 04-Fanclubs Kalikumpel Philippsthal. Glück auf. Max gehört zu der Eurofighter genannten Schalke-Elf, seit er mit den Knappen am 21. Mai 1997 den UEFA-Pokal gegen Inter Mailand (Hinspiel 1:0, Rückspiel 1:4 i. E.) gewann. Er ist auch stellvertretender Abteilungsleiter der Schalker Traditionself. „Unsere Fans sind Champions League. Egal, wo ich hinkomme“, bescheinigte Martin Max den Kalikumpel, wofür er natürlich Applaus bekam. In 396 Bundesligaeinsätzen schoß der Eurofighter 126 Tore.

 

In der vom glänzend vorbereiteten Klaus-Dieter Radick launig moderierten Live-Talkrunde plauderte der in Polen geborene Martin Max entspannt aus dem fußballerischen Schalke-Nähkästchen und seinen spielerischen Wurzeln bei Blau-Weiß Post Recklinghausen. Die Profilaufbahn begann der gelernte Schlosser Max 1989 bei Borussia Mönchengladbach. „Es war eine schöne Zeit dort.“

 

Dominik Arnold, 1. Vorsitzender des Fanclubs, begrüßte die Gäste und führte mit einer kurzen Chronik durch das Clubleben der ersten zehn Jahre. Der Fanclub wurde am 1. Juli 2005 mit der Nr. 832 gegründet. Die Idee dazu kam am Kirmeswochenende zustande. „Blau und Weiß, wie lieb ich dich.“ Die Gründungsmitglieder waren Manuel Glatz, Andreas Teichert, Martin Grundmann, Matthias Schank sowie Ute und Andreas Weber. „Natürlich sind „Schalker“ bei uns immer herzlich willkommen“, lächelt Dominik Arnold. Aktuell zählt der Club 32 Mitglieder und fünf passive Fördermitglieder. Arnold ehrte für zehnjährige Mitgliedschaft Maik Hoyer, Alfred Kiefer, Martin Grundmann, Walter Schneck, Peter Schöneberger, Manuel Glatz (2. Vors.), Andreas Teichert (2. Kass.) und Vereinswirt Uwe Petri-Wüst. Mit dem „Rhönsegler“ fahren die Philippsthaler regelmäßig zu den Heimspielen nach Gelsenkirchen.

 

Ein Thema in der Talkrunde war natürlich auch Roberto Di Matteo, der an den Pfingsttagen sein Amt als Trainer des FC Schalke 04 niederlegte. Radick: „Martin, Du hast ja die A-Trainer-Lizenz. Wäre das nichts für Dich?“ Max schmunzelnd: „Zu einem guten Fußballlehrer gehört noch etwas mehr. Vielleicht kommt es ja noch. Man weiß ja nie.“ Philipp, der 21jährige Sohn von Martin Max spielt übrigens beim Karlsruher SC. „Das wäre ja was, wenn er im Falle des Aufstiegs gegen uns spielt“, sagte Martin nicht ohne Stolz. Natürlich ist Max beim zweiten Relegationsspiel gegen den HSV in Karlsruhe und drückt seinem Sohn die Daumen.

 

Beim Torwandschießen warteten nicht nur 50 Euro auf den Gewinner, sondern auch ein Finalschießen mit Martin Max. Stilvoll gefeiert wurde natürlich auf dem Freigelände der Stammkneipe des Fanclubs, dem „Hotel Rhönblick“, wo der Nachwuchs auch Spaß auf der Hüpfburg hatte. In der Kellerbar lief derweil eine Diashow über das Clubleben. Für das leibliche Wohl ihrer Geburtstagsgäste hatten die Kalikumpel den ganzen Tag über auch „treffsicher“ gesorgt.

 

Der Hauptpreis bei der großen Tombola war ein 30-Liter-Fass mit frischem Veltins, dem „Schalke“-Bier. In einer Animation auf der Club-Homepage kalikumpel-philippsthal.de schnappt übrigens ein königsblauer Hai mit scharfen Zähnen permanent erfolgreich nach dem Clublogo der „Zecken“. Glück auf.